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... ist unbeschreiblich viel mehr als das Klischee,
welches ihm leider immer noch
in der Öffentlichkeit anhaftet. Der
orientalische
Tanz ist eine Kunst aus Bewegung und Isolation zugleich.
Auch wenn der Begriff des "Bauchtanz" bis heute weitaus gebräuchlicher und bekannter ist, bevorzugen die meisten Tänzerinnen doch den Ausdruck "Orientalischer Tanz", da der Begriff "Bauchtanz" zum einen irreführend ist (bewegt wird eben nicht nur der Bauch, sondern vor allem die Beine, Becken, Arme, Hände, Kopf) und zum anderen immer noch mit vielen Vorurteilen besetzt ist. Aus den gleichen Gründen verwenden viele englischsprachige Tänzerinnen lieber den Begriff "middle eastern dance" oder auch "oriental dance", und im französischen Sprachraum ist zum ursprünglichen Bezeichnung "danse du ventre" der Ausdruck "danse orientale" dazu gekommen.
In Ägypten ist der Tanz bis heute als "Raks Sharki" (Raqs Sharqi) bekannt, wohingegen der volkstümliche Tanz als "Raks Baladi" bezeichnet wird. In Persien (Iran) spricht man vom "Raks Arabi" oder einfach als "Arabic Dance". In Griechenland kennt man den "cifte telli", in der Türke dens "gobek dans" oder "rakkase".
Bauchtanz & Gesundheit
Orientalischer Tanz macht nicht nur Spaß, sondern trainiert auf sanfte Weise den ganzen Körper. Er ist ein ebenso wirksames wie umfassendes Fitnesstraining für Frauen (und Männer) aller Altersklassen.
Die unterschiedlichen Bewegungen stellen einen hervorragenden Ausgleich zu den meist einseitig belastenden Tätigkeiten des Alltags dar. Kaum genutzte Muskeln werden allmählich wieder mobilisiert und das Gefühl und die Wahrnehmung für den eigenen Körper verbessern sich nachhaltig.
Viele Frauen berichten von positiven Auswirkungen des Tanzes auf ihren Körper und ihre Psyche, die sich wie folgt zusammenfassen lassen:
- Verbesserung der Beweglichkeit und Flexibilität
- Training der Ausdauer und des Herz-Kreislauf-System
- Verbesserung der Haltung
- Training des Gleichgewichtssinns und Gleichgewichtsverbesserung durch Zentrierung
- Förderung der Koordination von Bewegungen
- Sanfte, aber wirksame Mobilisierung der Wirbelsäule
- Lösen von Muskelverspannungen und Verkrampfungen
- Aufbau eines gesunden Tonus des Torso-Muskelkorsetts
- Kräftigung besonders der Bein-, Bauch- und Rückenmuskulatur
- Stärkung der Beckenbodenmuskulatur
- Linderung von Schmerzen vor allem im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Iliosakralgelenks
(Auszug aus der Internetseite www.bauchtanzinfo.de)
Interessante Websites zum Thema Orientalischer Tanz:


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